Veröffentlichungen

Leipzig liest

Drei Lesungen auf der Lepziger Buchmesse. Zweimal aus "Das Honecker Attentat und andere Storys" im Sachbuchforum und in der Stadt mit der Moderation von Lutz Rathenow. Beide Veranstaltungen "volles Haus". An einem Abend aus "Grund genug zu gehen...." dem Roman über Krankheit und Tod, der mir besonders wichtig ist und der bei den Lesern Betroffenheit auslöst - jeder kennt dieses Thema aus eigenen Erfahrungen in der Familie.

Lesung Point Alpha

Das Honecker Attentat und andere Storys

Das DDR-Buch. Die Geschichte eines Westkorrespondenten in Ostberlin in der Zeit zwischen 1979 und 1983. Erinnerungen an wichtige Begegnungen unter anderem mit Robert Havemann, Rainer Eppelmann, Lutz Rathenow, Lutz Leibner, Peter Herrmann, Rechtsanwalt Vogel. Beiträge über Umweltverschmutzung in der DDR, Wehrkundeunterricht an den Schulen, Staatssicherheit, über den Spreewald, Dresden, Rostock.
Das Buch schildert auch meine Rückkehr in die DDR, in meine Heimat nach Halle an der Saale. Zugleich ist es die Geschichte einer ungewöhnlichen Ost-West-Beziehung. Die Begegnung mit einer Frau aus der DDR, deren Folgen bis heute, 33 Jahre später, nachwirken.

Grenzlandreise: Von Schutschur nach Mödlareuth

Nordtour des NDR. Ein Road Movie entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Elbe bis an die Thüringisch-bayerische Grenze. Zufällige Begegnungen, Verabredungen an den großen Dokumentationszentren, die, auf private Initiative entstanden an den Irrsinn der Teilung, die Einriegelung der DDR-Bevölkerung und die Gefahr einer großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Ost und West erinnern. Anlaß: die Fotos von Joachim Giesel zwischen 1965 und 1989, Abschottung, Befestigung, Schießbefehl. Joachim Giesel und Dieter Bub als Zeitzeugen.

Von der Freiheit bis zum Stern

PRINT

Alles begann "damals in der DDR". Der Vierzehn - oder  Fünfzehnjährige Dieter Müller, der noch kein D.B. war, schickt Gedichte an die Redaktion "Die Freiheit". Sie werden veröffentlich. Kurz danach bekommt er ein Schreiben und ist "Werter Volkskorrespondent". Der Versemacher veröffentlicht noch zwei Texte, eine Geschichte über ausländische Jugendliche, wohl aus Polen, zu Besuch in einem Jugendzentrum, nicht weit vom Krokusweg entfernt, unserem zweiten kleinen Garten.

Später, nach Abitur in Halle und München (Ortswechsel in den Westen) die ersten Berichte über den Schwimmverein, in dem D.B., der Adoptierte, als einigermaßen erfolgreicher Brustschwimmer - immer der Zweite oder Dritte - zwei, drei Sommer vebrachte.Der Chefredakteur, der einzige Redakteur, des Schwabacher Tagblatts fand Gefallen.D.B.schrieb kleinere Berichte und schließlich große Reportagen mit eigenen Fotos, selbst entwickelt, reiste sogar zu einer Schiffstaufe ins weit entfernte Lübeck.  

Mit dem Mikro im Studio und unterwegs

RADIO

Radio fasziniert-bis heute. Ich bin ein begeisterter Radiohörer, ob Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur, die Kuktursendungen von RBB und NDR, Info-Radio, NDR 3 und Programme aus der Region - Heimatsendungen : es gibt noch immer spannende Berichte, Reportagen, Informationen, Literatur und Musik in einem Wust von Einheitsgedudel kommerzieller Anbieter, die den Äther vermüllen.

Radio war für mich in meinem Journalistenleben das schönste und spannendste Medium - und ich besitze bis heute einen großen Packen mit alten Magnetton-Bändern, aufgezeichnet rund um den Globus. Ich war mit einer alten Nagra, einem 10-Kilo-Tonbandgerät, zwischen Indonesien, Australien, Japan, Thailand, Tonga, Chile, in Afrika, Nord- und Südamerika unterwegs. Allein. Ein Geschichtenjäger.Aber nicht nur in aller Welt sondern auch zwischen Harz, Heide, Nord- und Ostsee, in Hamburg, Hannover, München, Berlin.

Und dann gab es das andere Radio - die Sendungen aus dem Studio. Kommentare, Berichte, Glossen, Moderationen. Für den NDR, zunächst in Hannover, dann in Hamburg, für den Deutschlandfunk, die Deutsche Welle und den Österreichischen Rundfunk.

Es gab spannende Geschichten - Sendungen "Zwischen neun und halb eins" mit eigener Musikgestaltung und vielen prominenten Gästen, "Auf ein Wort", Kommentare für den NDR und den WDR, die "Umschau am Abend" mit Beiträgen Opern- und Theaterinszenierungen in Hamburg, Berichte und Reportagen über die APO, die "außerparlamentarische Opposition", Studentenunruhen, die Bader-Meinhof-Gruppe.

Es gab das Unterhaltende - zu Beginn meiner Radiozeit, die "Funkbilder aus Niedrrsachen" und das Messejournal in Hannover - ein Ausnahmezustand in der Messestadt von morgens um sechs bis abends um zehn, in denen Redakteure und Moderatoren über Musik, Inhalte frei entscheiden und ihre Geschichten erzählen konnte.

 

Geschichte und Geschichten in bewegten Bildern

Produktionen - Reportagen, Dokumentationen 1990 - 2010

TV
Das Fernsehen folgte dem Radio. Es begann beim NDR in Hannover.  Erste Beiträge. Reportagen, große Sendungen. Unterwegs nach Südamerika, Fernost und in die Südsee mit Walter Gelinski als Kameramann, einer der besten beim NDR.Danach erst einmal wieder Radio in Hamburg und Berlin, und die Zeit als Korrespondent des Stern in der DDR.

Ab 1984 dann die endgültige Zuwendung zum Fernsehen: Moderationen von Sendungen beim NDR und in Frankfurt beim HR : "Treffpunkt" Airport. Reisen in alle Welt. Für den Südwestrundfunk über 100 Beiträge in der Reihe "Miniaturen" - Acht-Minuten Geschichten über Geschichte, Wein, Sagen, Heimaterzählungen zwischen Koblenz und Bodensee.

Von dort aus Rückkehr zum NDR als Chefreporter für den Ostsee-Report: Jahre zwischen Polen, den baltischen Republiken und St.Petersburg. Die Zeit des Aufbruchs. Das Ende des Sowjetimperiums. Spannende Erlebnisse: auf Kriegsschiffen der Sowjetarmee vor Leningrad, zu Hause bei Straßenbauarbeiterinnen und Ärztinnen, erschütternde Berichte über den Terror Stalins, über Balten, die erst  den Terror der Nazis überlebt und anschließend in die Gulags verschleppt worden waren. 

Besuche bei Bauern in Lettland, bei jungen Malern und in Fabriken in Riga.

Reportagen über das Grand Hotel in Zopot, eine Reise entlang der Wisla und Rückkehr nach Thorn, der Stadt, in der ich als Fünfjähriger meine Mutter auf der Bühne und meinemn Vater am Pult des Konzertmeisters erlebt hatte.

Reisen mit Justus Frantz und der Philharmonie der Nationen zwischen Malaysia und New York.

Im Studio Gespräche mit Prominenten in der Reihe "Norddeutsche Profile" mit Armin Müller-Stahl, Elisabeth von Plessen, Bernhard Minetti und vielen anderen.

Nach dem Ende der Teilung vierteilige Folgen über "Die Geschichte der DDR" und "Aufbruch"- die Zeit des Übergangs.

Die Deutschen und ihre Nation - vier Teile NDR

 

Die Geschichte der DDR - vier Teile NDR

 

Rückkehr nach Deutschland - vier Teile NDR

 

Der rote Ochse in Halle - MDR

 

Der Grenzübergang Helmstedt-Marienborn - MDR

 

Bomben auf Magdeburg - MDR

 

Die Frauen von Hoheneck - MDR

 

Das KZ-Langenstein-Zwieberge - MDR - NDR

 

Opposition in der DDR - FWU- Institut München

 

Auf dem Weg zur friedlichen Revolution

Auf dem Weg zur Einheit

für n-tv und TVB



Wiking-Saga: auf den Spuren der Wikinger nach Grönland

2 x 45 Minuten für NDR


Musikproduktionen:

 

Justus Frantz und die Sinfonia Varsofia

13 Musikstücke mit Kommentaren  für MDR

 

Porträt Philharmonie der Nationen

Reportagen über Konzertreisen: Osteuropa, Asien, USA, Europa

für Deutsche Welle,  n-tv, MDR

 

 

1. deutsche Offshore Windkraftanlage in der Nordsee 

 

 

NDR-Zeitreisen:

 

Joachim Gauck und sein Vater

Die Stasimorde von Güstrow

LPG in Dobbin

Daniel Druskat mit Angelica Domröse und Hilmar Thate

Die Nackten aus der freien Republik Prerow